Lauf der Geschichte

Schlachten des Ypern Salient

Schlachten des Ypern Salient

Ypern und der Ypern-Salient spielten im Ersten Weltkrieg eine Schlüsselrolle an der Westfront. Die fortgesetzte alliierte Besetzung der Ypern bedeutete, dass die Alliierten beim Marsch nach Westen eine Lücke zwischen den deutschen Streitkräften aufrechterhielten. Die Bedeutung des Gebiets zeigt sich am besten in der Anzahl der Schlüsselkämpfe, die dort ausgetragen wurden - und dem enormen Verlust an Leben, der sich aus diesen Kämpfen ergab.

1914

Erste Schlacht von Ypern - Oktober bis November

Oktober - die Frontlinie erstreckte sich von Langemark, Zonnebeke, Gheluvelt, Zandvoorde, Messines nach Armentières. Die britische Expeditionstruppe besetzte den Ost- und Südsektor, während die Franzosen zu ihrer Linken und die belgische Armee im Norden standen.

7. Oktoberth: Deutsche Truppen marschierten in Ypern ein, blieben aber nur für kurze Zeit, als die alliierten Truppen eintrafen.

13. Oktoberth: Die Northumberland-Husaren kamen in Ypern an. Am Vortag hatten sie Action in Brügge gesehen - die erste britische TA-Einheit, die dies im Ersten Weltkrieg tat.

14. Oktoberth: Eine viel größere britische und französische Truppe traf in Ypern ein. Die britische Truppe war das IV. Korps, das von den 7 angeführt wurdeth Teilung. Das Hauptquartier des IV. Korps befand sich in einem Kloster in Poperinge, während das Hauptquartier des Vormarsches im Hotel de Ville in Ypern untergebracht war. Aufgrund des Platzmangels wurde auch ein Teil der Tuchhalle genutzt. General Henry Rawlinson, Kommandeur des IV. Korps, wurde in Ypern einquartiert.

22. Oktobernd: Die Deutschen begannen ihren konzentrierten Angriff auf Ypern.

29. Oktoberth: Die Frontlinie hatte sich in Richtung Ypern zusammengezogen, und Orte wie Zonnebeke fielen dem deutschen Vormarsch zum Opfer.

31. Oktoberst: Die Deutschen wurden aus Gheluvelt vertrieben.

1. Novemberst: Die Deutschen eroberten den Messines-Wytschaete-Grat.

2. Novembernd: Das britische 1 Corps und das französische XIV Corps haben einen großen deutschen Angriff auf Gheluvelt abgewehrt.

10. Novemberth: Der zweite große Artillerieangriff der Deutschen auf Ypern hat begonnen.

November 22nd: Die historische Tuchhalle und die Martinskirche wurden durch diese Bombardierung schwer beschädigt.

1915

Januar: Die Frontlinie stand bei Bikschote, Langemark, St. Julien, Broodseinde, Hooge, Zillebeke, St. Eloi, Wytschaete und Ploegesteert. Trotz fast kontinuierlicher Kämpfe in den Wintermonaten bewegte sich die Linie kaum.

März: Die Zivilbevölkerung von Ypern kehrt nach dem Artilleriebeschuss des Vorjahres in die Stadt zurück.

April bis Juni: Zweite Schlacht von Ypern.

14. Aprilth: Die Deutschen begannen eine Artillerie-Bombardierung der Stadt, die fast einen Monat dauerte. Der größte Teil der Stadt wurde zerstört.

17. Aprilth: Britische Truppen haben Hill 60 erobert.

22. Aprilnd: Der erste Giftgasangriff des Ersten Weltkrieges fand in Bikschote gegen französische Truppen statt. Die belgischen und kanadischen Truppen halfen den Franzosen, ihre Position zu halten.

25. Aprilth: Die Deutschen starteten ihren Hauptangriff gegen britische Stellungen.

Mai: Während des gesamten Monats kam es zu heftigen Kämpfen, und beide Seiten wurden schwer verletzt.

5. Maith: Hill 60 wurde von den Deutschen angegriffen und britische Truppen zurückgedrängt.

22. Julind: Britische Truppen rückten entlang der Menin Road in der Nähe von Hooge vor.

29. Julith: Der erste registrierte Einsatz eines Flammenwerfers fand statt.

7. Augustth: Ein deutscher Gasangriff auf alliierte Streitkräfte in Hooge hat stattgefunden.

1916

Hill 62 wurde vom kanadischen Corps gefangen genommen. Sie stoppten auch den deutschen Vormarsch auf Zillebeke und Hooge und erreichten 1000 Meter vor Hill 60. In diesem Jahr blieb die Frontlinie jedoch größtenteils statisch.

1917

Schlacht von Messines

1 Junist: Die Briten starteten ihre Offensive mit einem massiven und lang anhaltenden Artillerieangriff. Sowohl Messines als auch Wytschaete wurden stark beschädigt.

7. Junith: Neunzehn Minen explodierten entlang der Frontlinie - von Hill 60 nach Messines. Die neuseeländische Division eroberte Messine Ridge.

11. Junith: Die Alliierten rückten zwei Meilen hinter der alten Frontlinie vor. Deutsche Gegenangriffe waren wirkungslos.

Dritte Schlacht von Ypern, Juli - November

31. Julist: Die Alliierten starteten ihre Offensive gegen deutsche Linien. In Bikschote rückten die Alliierten zwei Meilen über die deutschen Grenzen hinaus vor.

der 1. Augustst: Sanctuary Wood, Hooge, Pilkem und St. Julien fielen alle nach heftigen Kämpfen.

16. Augustth: Die Offensive der Alliierten wurde an der gesamten Front wieder aufgenommen. Der Vormarsch dauerte bis zum 20. Septemberth.

20. Septemberth: Langemark und Zonnebeke wurden angegriffen und viele befestigte Bauernhäuser und Schützengräben wurden erobert. Australische Streitkräfte griffen Polygon Wood an.

26. Septemberth: Polygon Wood fiel an die Australier. Tower Hamlets fiel an britische Truppen.

4. Oktoberth: Die Offensive wurde fortgesetzt, obwohl der deutsche Widerstand immer entschlossener wurde.

9. Oktoberth: Die britische Frontlinie erstreckte sich über sieben Meilen, aber die Verluste auf beiden Seiten waren sehr hoch.

30. Oktoberth: Passchendaele Ridge wurde endlich von allen deutschen Streitkräften geräumt.

6. Novemberth: Passchendaele wurde von den Alliierten übernommen.

1918

9. Aprilth: Die deutsche Frühlingsoffensive hat begonnen. In den nächsten zwei Wochen eroberten die Deutschen viel in der Dritten Schlacht von Ypern verlorenes Territorium zurück.

19. Julith: Der Beginn der Schlacht von Lys, als britische Truppen deutsche Stellungen angriffen.

August: Die Alliierten greifen die Deutschen an, die ihre Versorgungslinien überlastet haben. Deutsche Schocktruppen waren ihren Versorgungslinien so weit voraus, dass sie nicht mehr gerüstet werden konnten.

14. Oktoberth: Die letzte Artilleriegranate fiel auf Ypern, als deutsche Truppen aus dem Ypres Salient vertrieben wurden.

Bei Kriegsende erhielt Ypern das Militärkreuz aus Großbritannien und den Croix de Guerre aus Frankreich.


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