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Langemark War Cemetery

Langemark War Cemetery

Der Langemark-Friedhof liegt einige Meilen nördlich von Ypern. Der Langemark-Friedhof ist für deutsche Soldaten bestimmt, die im Ersten Weltkrieg in und um den Ypern Salient getötet wurden. An der Westfront gibt es relativ wenige deutsche Soldatenfriedhöfe. Der Friedhof in Langemark ist zwar kleiner als der nahegelegene Friedhof Tyne Cot, enthält jedoch mehr Bestattungen.

Im Oktober 1914 griff das deutsche Freiwilligen-Reservekorps eine als schwach geltende britische Position in Langemark an. Das Korps bestand aus jungen Studenten, die nur sechs Wochen trainiert hatten. Sie rückten in britischen Positionen mit verbundenen Armen vor und sangen patriotische Lieder über den Kaiser Wilhelm II. Männer der britischen Expeditionary Force haben sie niedergeschlagen. Das Feuer ihrer Standardausgabe Lee Enfield-Gewehre wurde für Maschinengewehrfeuer gehalten. 1.500 Deutsche wurden getötet und 600 gefangen genommen. Es war der Beginn des Krieges um Langemark. Der Langemark-Friedhof wird manchmal als "Studentenfriedhof" bezeichnet, da insgesamt 3.000 Studenten in den Kämpfen um Langemark zwischen Oktober und November 1914 ums Leben kamen und in Langemark begraben wurden

Die Bestattungen der deutschen Toten in Langemark begannen 1915, nahmen jedoch zwischen 1916 und 1918 infolge einer Direktion des deutschen Oberkommandos zu. 44.061 Männer sind in Langemark begraben; Davon sind 19.378 bekannt, und ihre Namen befinden sich auf den Gräbern in der Langemark.

Das Land, in dem sich der Friedhof befindet, wurde während des Krieges beschädigt, da die Ypern Salient viel gekämpft haben. Die drei deutschen Bunker, die sich noch auf dem Friedhof befinden, können sich an diese Kämpfe erinnern. Mitte der 1920er Jahre erhielt der Deutsche Bestattungsdienst die Erlaubnis, deutsche Friedhöfe in Flandern zu renovieren. In den 1930er Jahren wurden etwa 10.000 deutsche Soldaten von anderen Bestattungsstätten nach Langemark gebracht, um dort begraben zu werden.

Die Anordnung des Friedhofs unterscheidet sich von den alliierten Friedhöfen, da acht Soldaten mit ihren Namen auf einem horizontal liegenden Grabstein auf einem Grundstück begraben sind. Wo die Namen der Bestatteten nicht bekannt sind, heißt es auf dem Grabstein.

Oktober 2007

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